Unsere Hundeapotheke
Nachfolgend findet Ihr die Produkte aus unserer Hausapotheke, die uns im Alltag mit unseren Goldschätzen immer wieder gute Dienste leisten. Sie können den Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, aber oft schnell erste Hilfe geben, wenn man sie braucht.
Gerade wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat, liegt uns eines besonders am Herzen: Bitte fahrt im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig zum Tierarzt. Unsere kleinen Entdecker – vor allem die Welpen – nehmen leider schnell etwas auf, das ihnen nicht guttut oder sogar giftig ist. In solchen Momenten zählt jede Minute.
Sehr hilfreich ist es, wenn Ihr dem Tierarzt zeigen könnt, was Euer Hund aufgenommen hat. Auch Proben von Erbrochenem oder Durchfall können wichtige Hinweise geben und sollten, wenn möglich, mitgebracht werden.
Die Gesundheit unserer Hunde liegt uns allen am Herzen – und gemeinsam können wir ihnen die bestmögliche Fürsorge geben.
Gelenke
Wir geben unseren Welpen ab der 12. Lebenswoche täglich 1 Kapsel Anticox Classic über einen Zeitraum von 6–8 Wochen. Diese Unterstützung erfolgt gezielt während der Wachstumsphase, um die Entwicklung der Gelenke optimal zu fördern.
In den darauffolgenden zwei Jahren wiederholen wir diese Kur in regelmäßigen Abständen, wobei die Dosierung auf 2 Kapseln pro Tag angepasst wird.
Ab dem Alter von 8 Jahren nehmen wir diese Kur bei Bedarf erneut auf, um die Gelenkgesundheit langfristig zu unterstützen.
Durchfall
Die Dia Tab Kautabletten von Alfavet haben sich bei uns besonders bei akuten Verdauungsproblemen bewährt. Sie unterstützen den Darm dabei, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, und können bei vorübergehenden Störungen schnell Linderung verschaffen.
Die ausgewogene Kombination natürlicher Inhaltsstoffe hilft, die Verdauung zu regulieren. Gleichzeitig sorgt der hohe Elektrolytgehalt für einen Ausgleich, während schädliche Stoffe wie Toxine, Viren und Bakterien gebunden werden können. Die Tabletten sind gut verträglich und leicht verdaulich – auch für empfindliche Hunde.
Dosierungsempfehlung:
bis 10 kg: ½ Tablette
bis 20 kg: 1 Tablette
über 20 kg: 2 Tabletten
Ein Muss in der Hausapotheke!
Kohletabletten (Aktivkohle) gehören für uns in jede gut ausgestattete Hausapotheke und haben uns schon oft gute Dienste geleistet. Sie können Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt binden und werden daher gerne als schnelle Unterstützung bei Vergiftungen oder auch bei Durchfall eingesetzt.
Wichtig zu wissen ist, dass die benötigte Menge häufig höher ist, als man zunächst vermutet. Als Richtwert gilt etwa 1 g Aktivkohle pro Kilogramm Körpergewicht – bei Vergiftungen kann die Dosierung nach tierärztlicher Rücksprache sogar auf bis zu 4 g/kg erhöht werden.
Dosierung:
Vergiftung: 1–4 g pro kg Körpergewicht
Durchfall: ca. 0,5–1 g pro kg Körpergewicht, 1–2x täglich
Für eine möglichst schnelle Wirkung empfehlen wir, die Tabletten zu zerstoßen und mit etwas Wasser zu einem Brei (Suspension) anzurühren und einzugeben.
In Notfällen kann auch flüssige Aktivkohle, wie z. B. Carbodote, eine praktische Alternative sein.
Und ganz wichtig – so sehr uns diese Mittel im Alltag helfen: Bei Verdacht auf eine Vergiftung bitte immer sofort einen Tierarzt kontaktieren. Unsere Hunde liegen uns am Herzen, und manchmal zählt einfach jede Minute.“
SymbioPet gehört für uns zu den festen Bestandteilen unserer Hausapotheke und ist besonders nach Erkrankungen oder Medikamentengaben eine wertvolle Unterstützung für den Darm unserer Goldenschätze.
Als Probiotikum hilft es, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und damit auch die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Enthalten sind unter anderem natürliche Milchsäurebakterien, Hefen sowie prebiotische Ballaststoffe, die den Darm auf sanfte Weise unterstützen. Das probiotische Bakterium Enterococcus faecium kann dabei helfen, die Darmflora zu stabilisieren und bei unspezifischen Darmstörungen wieder Ordnung ins System zu bringen.
Gerade nach einer Antibiotikagabe oder bei Durchfallerkrankungen setzen wir SymbioPet sehr gerne ein, um den Darm wieder aufzubauen und zu unterstützen.
Fütterungsempfehlung (bei uns bewährt):
nach Antibiotika oder Durchfall: ca. 4 Wochen als Kur
1x täglich 2 Messlöffel unter das Nassfutter mischen
Welpen: 1 Messlöffel ausreichend
Und wie immer gilt: So gut unsere Erfahrungen auch sind – bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheiten sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. Die Darmgesundheit ist ein wichtiger Baustein für das Wohlbefinden unserer Hunde.
Canikur ist für uns ein fester Bestandteil – gerade auch in der Reiseapotheke – und hat sich in vielen Situationen als schnelle und zuverlässige Unterstützung bewährt.
Die Paste vereint eine 3-fach Kombination aus Probiotika, Präbiotika (Bio-MOS-C) und Montmorillonit. Dadurch kann sie den Darm sanft stabilisieren und gleichzeitig Toxine binden. Besonders hilfreich ist Canikur bei Darminfektionen, Stresssituationen, Futterumstellungen oder begleitend während einer Antibiotikagabe.
Dosierungsempfehlung:
Welpen (< 10 kg): 2x täglich 2 ml
mittelgroße Hunde (11–25 kg): 2x täglich 4 ml
große Hunde (26–40 kg): 2x täglich 6 ml
Die Anwendung ist dabei ganz unkompliziert: Die Paste wird über eine spritzenähnliche Dosierhilfe verabreicht, bei der sich die gewünschte Menge ganz einfach einstellen lässt.
Für uns gehört Canikur besonders auf Reisen immer dazu – denn gerade unterwegs oder in neuen Situationen reagiert der Darm unserer Hunde manchmal empfindlicher als gewohnt.
Bitte beachten: Nach dem Öffnen ist die Paste nur etwa 14 Tage haltbar und sollte unter 20 °C gelagert werden.
Und auch hier gilt – so hilfreich das Präparat ist: Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. Unsere Hunde sollen bestmöglich begleitet und versorgt sein.
Ernährung bei Durchfall und Erbrechen
Bei akutem Durchfall hat sich bei uns ein ruhiges, gut strukturiertes Vorgehen bewährt, um den empfindlichen Darm unserer Mäuse wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Zu Beginn legen wir – je nach Zustand des Hundes – eine etwa 24-stündige Nulldiät ein, in der ausschließlich frisches Wasser angeboten wird. Im Anschluss starten wir ganz vorsichtig mit bewährter Schonkost.
Ein fester Bestandteil ist für uns die sogenannte Moro’sche Karottensuppe. Durch das lange Kochen der Karotten entstehen besondere Zuckermoleküle (Oligogalakturonsäuren), die dabei helfen können, schädliche Keime im Darm zu binden und deren Anheften an der Darmwand zu erschweren.
Zubereitung der Moro’schen Karottensuppe:
500 g Karotten in 1 Liter Wasser ca. 90 Minuten kochen
anschließend pürieren und wieder auf 1 Liter auffüllen
3–5 g Salz hinzufügen
Wir füttern die Suppe in kleinen, gut verträglichen Portionen über den Tag verteilt und achten darauf, dass sie lauwarm angeboten wird.
Zeigt sich eine Besserung, steigern wir am nächsten Tag vorsichtig: Dann gibt es weich gekochten (matschigen) Reis. Je nach Zustand kochen wir diesen entweder nur in Hühnerbrühe oder direkt zusammen mit Hühnerfleisch. Das Fleisch geben wir – je nach Verträglichkeit – entweder direkt dazu oder erst am Folgetag. Eine kleine Prise Salz darf auch hier nicht fehlen.
Im weiteren Verlauf stellen wir langsam auf gut verträgliches Nassfutter mit Gastro-Hintergrund um, z. B. WolfsblutGastrointestinal (auf Huhnbasis und mit möglichst wenigen Zusätzen). Trockenfutter meiden wir in dieser Phase bewusst, da es anders verdaut wird.
Ganz wichtig: Während der gesamten Zeit verzichten wir konsequent auf Leckerlis und Kauartikel, damit der Darm wirklich zur Ruhe kommen kann.
Und wie bei allem gilt auch hier: Jeder Schritt richtet sich immer nach dem Zustand des Hundes. Bei anhaltenden, starken oder unklaren Symptomen sollte unbedingt ein Tierarzt hinzugezogen werden – die Gesundheit unserer Hunde steht immer an erster Stelle.
🐾💛 Erste Hilfe bei Durchfall mit oder ohne Erbrechen
Für unsere Welpeneltern zusammengefasst
🌿 Ruhe bewahren & beobachten
Beobachtet Euren Hund genau:
• Wirkt er fit oder eher schlapp?
• Frisst und trinkt er noch?
• Gibt es zusätzlich Erbrechen oder Fieber?
💧 1. Schritt: Nulldiät (ca. 24 Stunden)
• Nur frisches Wasser anbieten
• Der Darm bekommt Zeit zur Erholung
🥕 2. Schritt: Moro’sche Karottensuppe
• In kleinen, lauwarmen Portionen füttern
• Unterstützt den Darm beim Binden schädlicher Keime
🍚 3. Schritt: Schonkost aufbauen
• Weich gekochter (matschiger) Reis
• Optional mit Hühnerbrühe oder später Hühnerfleisch
• Langsam und vorsichtig steigern
🐶 4. Schritt: Zurück zur normalen Fütterung
• Gut verträgliches Nassfutter (Gastro)
• Schrittweise Umstellung, nichts überstürzen
🚫 Bitte unbedingt vermeiden
• Leckerlis & Kauartikel
• Trockenfutter in der akuten Phase
❤️ Wann zum Tierarzt?
• Bei Welpen lieber zu früh als zu spät
• Durchfall länger als 1–2 Tage
• Erbrechen, Fieber oder starke Schlappheit
• Verdacht auf Vergiftung
🐾💛 Unser Herzens-Tipp
Ihr kennt Euren Hund am besten – hört auf Euer Gefühl. Im Zweifel immer einmal mehr zum Tierarzt.
Magen
Erbrechen kommt bei unseren Hunden immer mal wieder vor und wird – ähnlich wie Durchfall – zunächst ruhig und bedacht behandelt, vor allem über die Ernährung. Häufig steckt etwas Harmloses dahinter, es kann aber auch ein Hinweis auf Vergiftungen, Infekte oder Magenprobleme wie Reflux sein. Deshalb schauen wir immer ganz genau hin und handeln entsprechend vorsichtig.
Zur Unterstützung des Magens hat sich bei uns GastroSave Gel sehr bewährt. Die enthaltene Kombination aus Rotulmenrinde, Feigenkaktus und Lecithin legt sich wie ein schützender Film über die empfindliche Magenschleimhaut. Gleichzeitig können natürliche Inhaltsstoffe aus Gurke die Bildung körpereigener, entzündungshemmender Stoffe fördern. Pflanzliche Extrakte, wie z. B. aus der Olive, helfen zudem, den Körper vor oxidativem Stress zu schützen.
Dosierungsempfehlung:
Hunde: pro 5 kg Körpergewicht 2–3x täglich 1,5 ml
Welpen: pro 1 kg Körpergewicht 2–3x täglich 0,3 ml
Dauer: ca. 7–14 Tage
Die Anwendung ist dank der beiliegenden Dosierspritze ganz unkompliziert und lässt sich gut in den Alltag integrieren.
Bitte achtet darauf, das Produkt gut verschlossen, unter 25 °C sowie vor Licht und direkter Sonneneinstrahlung geschützt zu lagern.
Und auch hier gilt uns ganz besonders: Bei anhaltendem Erbrechen, zusätzlicher Schlappheit oder dem Verdacht auf eine Vergiftung bitte unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Unsere Hunde zeigen uns, wenn etwas nicht stimmt – und dann sollten wir immer genau hinhören.
Harnblase und Nieren
Eine Blasenentzündung ist gerade bei jungen Hündinnen – besonders im ersten Winter – leider keine Seltenheit. Auch unsere Tally hat uns direkt nach ihrem Einzug drei Wochen lang damit auf Trab gehalten. Es war eine sehr anstrengende und auch emotionale Zeit, denn in der akuten Phase konnte sie ihren Urin kaum halten. Gleichzeitig wollten wir sie natürlich nicht ständig in die Kälte setzen.
Was uns in dieser Zeit besonders geholfen hat, war ein ganzheitlicher Blick auf Ernährung und Unterstützung des Körpers. An erster Stelle stand für uns: ganz viel Flüssigkeit. Wasser, Wasser und noch mehr Wasser – denn nur so können die Nieren gut durchspülen. Wir haben das Nassfutter zusätzlich verdünnt und selbst gekochte Fleischbrühe angeboten, um die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen.
Das energiereiche Welpenfutter haben wir in dieser Phase bewusst pausiert und auch auf Trockenfutter komplett verzichtet. Stattdessen gab es leicht verdauliche, unterstützende Komponenten wie Obst (z. B. Äpfel, Beeren und etwas Mango), Omega-3-Fettsäuren sowie Cranberrysaft (2x täglich in kleiner Menge).
Außerdem haben wir auf eine getreidearme Ernährung geachtet, um den Urin-pH-Wert möglichst günstig zu beeinflussen, und oxalsäurereiche Lebensmittel gemieden, um die Bildung von Kristallen zu reduzieren. Unterstützend haben wir Brennnesseltee und später spezielle Harn- und Nierentees gegeben.
Ganz wichtig war uns auch die Wärme: Wenn Tally zur Ruhe kam, haben wir ihr ein warmes (nicht heißes) Kirschkernkissen angeboten, um den Bereich sanft zu entlasten.
Trotz aller Maßnahmen (inclusive langer Antibiotikatherapie) kam die Entzündung zunächst immer wieder zurück. Doch rückblickend haben gerade die angepasste Ernährung und die begleitenden, natürlichen Maßnahmen einen großen Unterschied gemacht. Für uns war das eine ganz neue und wertvolle Erfahrung – und das Schönste: Tally hat seitdem nie wieder Probleme damit gehabt.
Und wie immer gilt: Bei Verdacht auf eine Blasenentzündung sollte unbedingt ein Tierarzt hinzugezogen werden. Unsere Erfahrungen können unterstützen, ersetzen aber keine medizinische Abklärung. Unsere Hunde verdienen die bestmögliche Fürsorge – mit Herz, Geduld und dem richtigen Maß an Unterstützung.
Notakehl D5 haben wir bei Tally unterstützend eingesetzt, als wir mit der wiederkehrenden Blasenentzündung zu tun hatten. Es handelt sich um ein homöopathisches Präparat auf Basis von Penicillium chrysogenum, das begleitend bei bakteriellen Belastungen und Entzündungen eingesetzt werden kann.
Wir haben es als sanfte Unterstützung wahrgenommen, die den Körper dabei begleiten kann, wieder ins Gleichgewicht zu finden. In Kombination mit den anderen Maßnahmen hat es Tally letztendlich geholfen, die Entzündung in den Griff zu bekommen – was für uns eine sehr wertvolle Erfahrung war.
Das Präparat gilt als gut verträglich, in seltenen Fällen können jedoch allergische Hautreaktionen auftreten, auf die man achten sollte.
Dosierung (bei uns angewendet):
1x täglich 1 Tablette über 8 Tage
Und auch hier ist uns wichtig zu sagen: Homöopathische Mittel können eine gute Unterstützung sein, ersetzen jedoch keine tierärztliche Behandlung. Gerade bei bakteriellen Infektionen sollte immer gemeinsam mit dem Tierarzt entschieden werden, was für den Hund der richtige Weg ist. Unsere Hunde verdienen die bestmögliche, verantwortungsvolle Begleitung.
Urostat von Alfavet ist für uns eine wertvolle Unterstützung zur Pflege und Stärkung der Harnwege – besonders in sensiblen Phasen oder nach überstandenen Blasenproblemen.
Die sorgfältig abgestimmte Zusammensetzung liefert unter anderem Glucosamin, einen wichtigen Baustein für die schützende Schleimschicht der Blasenwand. Ergänzend unterstützt Vitamin A die Gesundheit der Schleimhautepithelzellen. Natürliche pflanzliche Bestandteile wie Brennnessel, Goldrute oder Cranberry liefern wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und runden den Wirkstoffkomplex sinnvoll ab.
Urostat kann dabei helfen, die Harnwege zu unterstützen, die natürliche Schutzschicht der Blase zu stärken und die Durchspülung des Harntraktes zu fördern.
Fütterungsempfehlung:
bis 10 kg: 2x täglich 1 ml
10–20 kg: 2x täglich 2 ml
über 20 kg: 2x täglich 3 ml
Dauer: bis zu 8 Wochen, mindestens jedoch 16–20 Tage
Die Gabe erfolgt ganz einfach direkt ins Maul oder über das Futter. Eine praktische Dosierspritze ist im Lieferumfang enthalten und erleichtert die genaue Dosierung.
Zusammensetzung (Auszug):
D-Mannose, Glucosamin, Brennnessel, Ackerschachtelhalm, Goldrute, Lavendel, schwarze Johannisbeere und Cranberry.
Und wie immer gilt für uns: So gut unterstützende Präparate auch sein können – bei akuten Beschwerden oder Unsicherheiten sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. Die Gesundheit unserer Hunde liegt uns am Herzen, und wir möchten sie bestmöglich begleiten.“
Die Nierentropfen von Cosmochema setzen wir gerne unterstützend ein, wenn es um die sanfte Begleitung der Nieren- und Harnwegsfunktion geht – besonders in sensiblen Phasen oder zur Vorsorge in der kalten Jahreszeit.
Es handelt sich um ein homöopathisches Komplexmittel, das traditionell zur Unterstützung bei Nierenschwäche eingesetzt wird. Die enthaltenen Wirkstoffe können dabei helfen, den Stoffwechsel zu entlasten und die Ausscheidung über die Harnwege zu fördern.
Bestandteile wie Berberis vulgaris werden häufig im Zusammenhang mit Stoffwechsel und Entzündungsprozessen eingesetzt, während Cantharis vesicatoria (Lotta vesicatoria) bei Reizungen unterstützen kann. Solidago virgaurea(Goldrute) ist bekannt für ihre durchspülenden Eigenschaften und wird gerne zur Unterstützung der Harnwege verwendet.
Dosierung (bei uns bewährt):
akut: 6x täglich 8–10 Tropfen über 8 Tage, anschließend langsam ausschleichen
Vorsorglich (z. B. bei Abgabe im Winter):
alle 20–30 Tage für jeweils 8 Tage
3x täglich 8–10 Tropfen
Die Tropfen lassen sich gut über das Futter oder direkt eingeben und sind einfach in der Anwendung.
🐾💛 Blasenentzündung – Erste Hilfe
Für unsere Welpeneltern
🌿 Typische Anzeichen
• Häufiges Wasserlassen (oft nur kleine Mengen)
• Unsauberkeit / „Tröpfeln“
• Unruhe oder Schmerzen beim Lösen
• Evtl. Blut im Urin
💧 1. Schritt: Viel trinken!
• Wasser, Wasser und noch mehr Wasser
• Nassfutter verdünnen
• Fleischbrühe anbieten (ohne Gewürze)
→ Ziel: Nieren & Blase gut durchspülen
🥣 2. Fütterung anpassen
• Kein Trockenfutter in der akuten Phase
• Leicht verdauliches Nassfutter
• Getreide möglichst reduzieren
• Oxalsäurereiche Lebensmittel meiden
🍓 3. Unterstützende Zusätze
• Cranberry (z. B. Saft in kleiner Menge)
• Omega-3-Fettsäuren
• Obst wie Äpfel oder Beeren
🌿 4. Natürliche Unterstützung
• Brennnesseltee
• Harn- & Nierentee (lauwarm anbieten)
🔥 5. Wärme & Ruhe
• Warmes (nicht heißes) Kirschkernkissen
• Zugluft vermeiden
• Viel Ruhe ermöglichen
🚫 Bitte beachten
• Keine Selbstmedikation ohne Rücksprache
• Symptome nicht „aussitzen“
❤️ Wann zum Tierarzt?
• Bei Welpen immer frühzeitig
• Blut im Urin
• Schmerzen oder Fieber
• Keine Besserung nach kurzer Zeit
🐾💛 Unser Herzens-Tipp
Blasenentzündungen sind unangenehm, aber gut behandelbar – mit schneller Reaktion, viel Liebe und der richtigen Unterstützung.
Schmerzmittel
Schmerzen können sich bei unseren Hunden auf ganz unterschiedliche Weise zeigen – und sie sind oft viel schwerer zu erkennen als bei uns Menschen. Während wir unsere Beschwerden einordnen und benennen können, sind unsere Hunde darauf angewiesen, dass wir genau hinschauen und sie richtig verstehen.
Es gibt leichtere Schmerzen, die gut auszuhalten sind, aber auch solche, die für den Hund sehr belastend sein können. Umso wichtiger ist es, die eigenen Tiere gut zu kennen: kleine Veränderungen im Verhalten, in der Bewegung oder im Wesen können oft schon erste Hinweise sein.
Unser wichtigster Grundsatz ist daher: genau beobachten, auf das Bauchgefühl hören und im Zweifel lieber einmal zu früh reagieren.
Bei stärkeren oder anhaltenden Schmerzen ist ein Tierarztbesuch unbedingt notwendig. Hochwirksame Schmerzmittel (Analgetika) gehören in fachkundige Hände und sollten niemals eigenständig verabreicht werden.
Unsere Hunde vertrauen uns – und es liegt in unserer Verantwortung, ihre Signale zu erkennen und ihnen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen.
Traumeel gehört für uns ganz klar zu den festen Bestandteilen unserer Hausapotheke – ein echtes „Muss“, das uns schon oft gute Dienste geleistet hat.
Es handelt sich um ein homöopathisches Präparat, das entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken kann und sich besonders bei akuten Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen oder auch bei Gelenkentzündungen bewährt hat. Gleichzeitig unterstützt es die körpereigenen Regenerationsprozesse und wird in der Regel sehr gut vertragen.
Die enthaltenen pflanzlichen Wirkstoffe – unter anderem Arnika, Tollkirsche und Blauer Eisenhut – können dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und Entzündungen sanft zu regulieren. Gerade bei Beschwerden des Bewegungsapparates setzen wir es gerne unterstützend ein.
Anwendungsgebiete (bei uns bewährt):
• Prellungen, Verstauchungen und Blutergüsse
• Entzündungen von Sehnen und Gelenken
• Lahmheiten (allein oder begleitend zu anderen Maßnahmen)
Traumeel ist in verschiedenen Formen erhältlich, z. B. als Tabletten, Gel oder Injektionslösung, und lässt sich so gut an die jeweilige Situation anpassen.
Dosierung (Tabletten):
Welpen: 3x täglich 1 Tablette
Junghunde: 3x täglich 2 Tabletten
Erwachsene Hunde: 3x täglich 3 Tabletten
Bei chronischen Beschwerden haben wir ergänzend auch mit Zeel gearbeitet – bisher allerdings nur bei einem unserer Senior-Rüden mit Spondylose und in Kombination mit Traumeel.
Wunden
Wunden können sich bei unseren Hunden leider sehr schnell entzünden – oft deutlich schneller, als wir es vom Menschen kennen. Besonders Bissverletzungen entwickeln sich nicht selten innerhalb weniger Stunden zu einem ernsthaften Problem.
Deshalb ist es für uns selbstverständlich, immer gut vorbereitet zu sein. Die Prontosan Wundspüllösung gehört bei uns fest zur Hausapotheke, und für unterwegs haben wir zusätzlich ein handliches Spray dabei. So können wir kleine Verletzungen direkt reinigen und versorgen.
Ein ganz wichtiger Punkt, den wir immer wieder betonen möchten: Nicht alles, was für uns Menschen geeignet ist, ist auch für Hunde gut verträglich oder sinnvoll. Bitte kein Octenisept in tiefe Wunden, Bisswunden oder Wundhöhlen einbringen, hier kommt es zu Nekrosen und Entzündungen. Hier helfen auch sterile NaCl 0,9 Prozent Lösungen. Außerdem lecken Hunde ihre Wunden – was die Heilung zusätzlich beeinflusst und besondere Vorsicht bei der Auswahl der Mittel erfordert.
Unser Tipp: Wunden möglichst frühzeitig reinigen, gut beobachten und im Zweifel lieber einmal zu viel den Tierarzt draufschauen lassen. Denn gerade bei Verletzungen gilt – je schneller richtig gehandelt wird, desto besser für unsere Hunde.
Das Canosept Wundspray ist für uns ein praktischer Begleiter – sowohl zuhause als auch unterwegs – wenn es um die schnelle und hygienische Versorgung kleinerer Verletzungen geht.
Es eignet sich zur schonenden Reinigung von Haut, Schleimhäuten und oberflächlichen Wunden und unterstützt durch seine desinfizierenden Eigenschaften eine saubere Wundumgebung. Gerade bei kleinen Kratzern oder Schürfwunden ist es schnell zur Hand und einfach anzuwenden.
Anwendung:
2–3x täglich auf die betroffene Stelle aufsprühen
nicht abspülen
Durch die handliche Größe passt es in jede Tasche und darf bei uns auch unterwegs nicht fehlen.
Wichtig ist uns jedoch: Bei größeren, tieferen oder bereits infizierten Wunden greifen wir immer auf andere, gezieltere Produkte zurück und lassen diese im Zweifel vom Tierarzt beurteilen. Die richtige Einschätzung der Wunde ist entscheidend für eine gute Heilung.“
Ein Pfotenverband ist viel mehr als nur ein einfacher Verband – und tatsächlich gar nicht so leicht richtig anzulegen.
Wichtig ist vor allem, dass Zehen, Krallen und Ballen genügend Platz haben und nicht zusammengedrückt werden. Der Verband soll schützen, aber gleichzeitig so angenehm wie möglich sitzen, damit der Hund weiterhin gut laufen kann.
Ebenso entscheidend ist, dass der Verband sicher hält, ohne das Bein abzuschnüren oder die Durchblutung zu beeinträchtigen. Hier ist ein gutes Gefühl für das richtige Maß gefragt.
Damit Sie ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie ein Pfotenverband richtig angelegt wird, haben wir Ihnen ein Video zur Veranschaulichung bereitgestellt.
Denn auch hier gilt: Mit etwas Übung und dem richtigen Wissen lässt sich vieles selbst gut versorgen – immer mit dem Blick darauf, dass es unseren Hunden dabei bestmöglich geht.
Das Tyrosur Wundheilpuder verwenden wir bei kleineren, oberflächlichen Wunden, die leicht nässen oder erste Anzeichen einer bakteriellen Belastung zeigen.
Das feine Puder nimmt überschüssiges Wundsekret auf und hilft dabei, die betroffene Stelle trocken zu halten. Gleichzeitig bildet es eine schützende Barriere, die den Heilungsprozess unterstützt. Der enthaltene Wirkstoff Tyrothricin kann zudem gegen bakterielle Infektionen wirken und so einer Verschlechterung entgegenwirken.
Anwendung:
1–2x täglich dünn und möglichst berührungsfrei auf die betroffene Stelle aufstreuen
Anwendungsdauer: bis zu 7 Tage
Gerade bei kleinen Wunden ist es uns wichtig, frühzeitig zu handeln und die Heilung bestmöglich zu unterstützen.
Und wie immer gilt: Bei größeren, tieferen oder schlecht heilenden Wunden sollte unbedingt ein Tierarzt hinzugezogen werden – damit unsere Hunde die bestmögliche Versorgung bekommen.
Die Braunovidon Salbe setzen wir bei uns als zuverlässiges Antiseptikum ein – besonders bei Hotspots oder auch bei Bissverletzungen.
Der enthaltene Wirkstoff Povidon-Iod wirkt breit gegen Bakterien, Pilze und Viren und hilft dabei, die betroffene Stelle sauber zu halten und Infektionen vorzubeugen. Die Salbe kann gut auf der Haut verbleiben und unterstützt so die Heilung über einen längeren Zeitraum.
Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass der Hund die behandelte Stelle möglichst nicht ableckt. Außerdem empfiehlt es sich, die Salbe mit Handschuhen aufzutragen, da die braune Farbe gerne hartnäckige Flecken hinterlässt. Nach dem Öffnen sollte die Tube innerhalb von etwa 3 Monaten aufgebraucht werden.
Bei hartnäckigeren oder schwer zugänglichen Wunden greifen wir ergänzend gerne zu Braunol. Diese flüssigere Variante eignet sich auch für empfindlichere Bereiche und kann sogar auf Schleimhäuten angewendet werden.
Erste Hilfe Set
Ohrenentzündung
Die Ohrenpflege gehört für uns ganz selbstverständlich zur regelmäßigen Versorgung unserer Hunde. Für die sanfte Reinigung im Alltag verwenden wir gerne weiche, sensitive Baby-Feuchttücher. Dabei reinigen wir vorsichtig auch etwas tiefer – mit dem richtigen Gefühl braucht man hier keine Angst zu haben, denn der Gehörgang des Hundes ist anders aufgebaut als beim Menschen.
Wenn wir jedoch merken, dass sich ein Hund vermehrt am Ohr kratzt, häufig den Kopf schüttelt oder ein unangenehmer, hefiger Geruch entsteht, schauen wir ganz genau hin. In solchen Fällen hat sich bei uns Dermoscent PYOclean Oto sehr bewährt.
Nach vielen Erfahrungen mit unterschiedlichen Produkten – auch aus tierärztlicher Behandlung – haben wir festgestellt, dass dieses Mittel, frühzeitig eingesetzt, eine besonders schonende und effektive Unterstützung sein kann.
Die enthaltenen natürlichen Wirkstoffe, unter anderem aus Hanfblüten, Propolis, Honig, roter Myrte und grünem Apfel, pflegen das Ohrmilieu und unterstützen die Haut auf sanfte Weise.
Anwendung:
Ampulle vor Gebrauch gut schütteln
Spitze abdrehen und den gesamten Inhalt in ein Ohr geben
Anschließend den Gehörgang von unten nach oben (zur Ohrmuschel hin) sanft massieren
Wichtig: Bitte immer eine Ampulle pro Ohr verwenden, um eine mögliche Übertragung von Keimen zu vermeiden.
Unsere Erfahrung zeigt: Während manche Hunde nie Probleme haben, reagieren andere – wie unser Henry – z. B. nach dem Schwimmen empfindlicher und benötigen gelegentlich Unterstützung.
Und auch hier gilt: Wiederkehrende Ohrenprobleme können ihren Ursprung auch in der Ernährung haben. Bei anhaltenden Beschwerden sollte daher immer ganzheitlich geschaut und im Zweifel ein Tierarzt hinzugezogen werden. Denn gesunde Ohren bedeuten für unsere Hunde vor allem eines – Wohlbefinden.
Augen
Gerade nach einem Urlaub oder vielen Abenteuern am Wasser haben wir gemerkt, wie empfindlich die Augen – besonders im ersten Lebensjahr – reagieren können. Unser Henry hat das deutlich gezeigt: Durch sein Tauchen und das „Gründeln“ am Seegrund hatte er in seinem ersten Jahr gleich mehrfach mit einer Bindehautentzündung zu tun.
Seitdem greifen wir bei den kleinsten Anzeichen wie Rötungen frühzeitig zu Corneregel – und konnten damit sehr gute Erfahrungen machen. Oft war die Reizung bereits nach kurzer Zeit deutlich verbessert oder ganz verschwunden.
Das Gel unterstützt die Regeneration der empfindlichen Augenoberfläche und kann helfen, Irritationen schnell zu beruhigen.
Anwendung:
3–5x täglich eine kleine Menge (etwa reiskorngroß) in den Bindehautsack geben
anschließend das Auge sanft schließen, damit sich das Gel gut verteilt
am besten auch vor dem Schlafengehen anwenden
Wichtig: Die Tubenspitze sollte das Auge nicht berühren, um Verunreinigungen zu vermeiden. Nach dem Öffnen ist die Tube etwa 4–6 Wochen haltbar.
Unsere Erfahrung zeigt: Gerade bei sensiblen Hunden lohnt es sich, früh zu reagieren und die Augen gut im Blick zu behalten.
Und wie immer gilt: Bei stärkeren Beschwerden, eitrigem Ausfluss oder anhaltenden Problemen sollte unbedingt ein Tierarzt hinzugezogen werden – denn die Augen unserer Hunde sind besonders empfindlich und verdienen höchste Aufmerksamkeit.
Zecken
Das Thema Zeckenschutz ist eines, das viele Hundebesitzer beschäftigt – und oft auch verunsichert. Jeder möchte das Beste für seinen Hund, doch die richtige Entscheidung ist nicht immer einfach.
Auch wir haben uns früher intensiv mit alternativen Methoden beschäftigt und bei unserem damaligen Rüden zunächst auf natürliche Mittel wie ätherische Öle und Schwarzkümmelöl gesetzt. Solange wir im Norden Deutschlands lebten, hatten wir damit tatsächlich keine Probleme.
Nach unserem Umzug änderte sich das jedoch schlagartig. Unser Ben erkrankte nach nur einem einzigen Zeckenbiss an Anaplasmose. Da es mitten im Hochsommer war, fiel zunächst nicht auf, dass er hohes Fieber hatte – die Hitze ließ vieles „normal“ erscheinen. Als wir die Ursache erkannten, war die Erkrankung bereits weit fortgeschritten und hatte zu Einblutungen in Milz und Leber geführt.
Nur eine lange und hochdosierte Behandlung mit Doxycyclin konnte ihm helfen. Dennoch blieb er lebenslang Träger des Erregers. Diese Erfahrung hat uns sehr geprägt und unseren Blick auf das Thema Zeckenschutz grundlegend verändert.
Heute haben wir für uns eine bewusste Entscheidung getroffen: Wir verzichten auf Tablettenlösungen, da mögliche allergische Reaktionen schwer zu kontrollieren sind, sobald der Wirkstoff im Körper ist. Außerdem spielt die Darmgesundheit dabei eine wichtige Rolle.
Stattdessen verwenden wir Spot-On-Präparate, mit denen wir persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Sie haben bei unseren Hunden zuverlässig zu weniger Zeckenbefall geführt.
Wir nutzen überwiegend Exspot und – bei Reisen in Regionen mit Sandmücken – Frontline Tri-Act.
Anwendung:
Das Spot-On wird auf die Haut – am besten im Nackenbereich zwischen den Schulterblättern – aufgetragen.
Nach etwa 24–48 Stunden entfaltet sich der volle Schutz.
In dieser Zeit sollte der Hund an der Stelle nicht berührt werden und auch nicht schwimmen gehen.
Unser Fazit aus all den Jahren: Es gibt nicht die eine richtige Lösung für jeden Hund. Aber es ist wichtig, sich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen und Risiken realistisch einzuschätzen.
Denn am Ende zählt nur eines – dass unsere Hunde bestmöglich geschützt sind und gesund bleiben.“
Wespen, Bienen Hornissen
Ein Stich von Bienen, Wespen oder Hornissen gehört zu den Dingen, die im Alltag mit Hund leider immer mal passieren können. In den meisten Fällen ist er zwar sehr schmerzhaft, aber gut zu handhaben – vorausgesetzt, der Hund reagiert nicht allergisch.
Oft merkt man den Stich sofort: Der Hund jault auf, leckt oder knabbert an der betroffenen Stelle. Ist ein Stachel sichtbar, sollte dieser vorsichtig – am besten mit einer Pinzette – entfernt werden. Anschließend kühlen wir die Stelle punktuell, zum Beispiel mit einem feuchten Tuch. Wichtig ist dabei, nicht großflächig zu kühlen, besonders bei warmen Temperaturen.
Danach heißt es vor allem: beobachten.
Zeigt sich eine Schwellung im Gesichtsbereich, wird die Atmung schwerer oder wirkt der Hund plötzlich matt, sollte sofort ein Tierarzt oder eine Tierklinik aufgesucht werden.
Als unterstützende Erste-Hilfe-Maßnahme haben wir immer Frubiase Calcium Trinkampullen zuhause. Sie können helfen, allergische Reaktionen etwas abzumildern und die Zeit bis zum Tierarztbesuch zu überbrücken.
Anwendung (bei uns bewährt):
direkt nach dem Stich eine Ampulle ins Maul geben
Calcium kann dabei unterstützen, die Gefäßdurchlässigkeit zu verringern, sodass weniger Histamin ins Gewebe gelangt.
Besondere Vorsicht gilt bei Stichen im Hals- oder Rachenbereich: Hier sollte keine Zeit verloren werden – bitte sofort losfahren und den Hund keinesfalls unbeaufsichtigt lassen.
Zur Unterstützung geben wir kühles Wasser oder auch etwas Speiseeis. Auf Eiswürfel verzichten wir bewusst, da wir vermeiden möchten, dass sich diese – besonders bei Schwellungen – ungünstig im Halsbereich festsetzen.
Und wie immer gilt: Lieber einmal zu vorsichtig als zu spät reagiert. Unsere Hunde vertrauen uns – und wir sind dafür da, ihnen in solchen Momenten Sicherheit zu geben.“
Kühlung gehört für uns zu den einfachen, aber sehr wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen im Alltag mit unseren Hunden.
Zuhause haben wir immer Kühlakkus oder Gel-Kühlpacks im Kühlschrank griffbereit. Für unterwegs nutzen wir praktische Einmal-Kühlpacks, die sich durch einfaches Drücken aktivieren lassen und sofort einsatzbereit sind.
Ganz wichtig ist uns dabei: Kühlmittel sollten niemals direkt auf die Haut gelegt werden. Wir wickeln sie immer in ein Tuch – besonders gerne in alte Socken oder Waschhandschuhe – um eine sanfte und sichere Kühlung zu gewährleisten.
Ebenso achten wir darauf, dass die Kühlpacks niemals unbeaufsichtigt beim Hund bleiben. Gerade Welpen sind neugierig und knabbern gerne alles an – der Inhalt der Kühlpacks ist jedoch nicht zum Verzehr geeignet.
Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich so schnell und schonend helfen – und unsere Hunde fühlen sich gleich ein Stück wohler.
Zusammenfassung
🐝 Insektenstiche
Stachel entfernen
punktuell kühlen
Hund beobachten
🌿 Frubiase Calcium
Erste Hilfe bei allergischen Reaktionen
🚨 Sofort zum Tierarzt bei:
Schwellung im Gesicht
Atemproblemen
❄️ Kühlung
Kühlpacks immer im Haus
Einmal-Kühlpacks für unterwegs
💛 Immer in Tuch einwickeln
💛 Nie unbeaufsichtigt lassen




























